ENTEN - DUCKS - STOCKENTEN - MALLARDS

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Phänomene - Ein aktuelles Thema unserer Zeit

Der Sechste bzw. der Siebte Sinn der Wildtiere bei nahenden Naturkatastrophen

Im täglichen Sprachgebrauch wird immer von fünf Sinnen ausgegangen:
Gehörsinn (Ohren zum Hören), Geruchssinn (Nase zum Riechen), Geschmackssinn (Zunge zum Schmecken), Gesichtssinn (Augen zum Sehen) und Tastsinn (Haut zum Tasten). Sinnesorgane sind komplizierte Strukturen zur Wahrnehmung und Auswertung von Reizen. Sie enthalten als wichtiges Element wenige oder viele Sinneszellen. Diese haben je nach Organ eine unterschiedliche Anatomie.

Die Psychologie kennt zu den eben genannten noch sieben weitere Sinne - also zwölf Sinne [die wir hier allerdings nicht weiter berücksichtigen, siehe unten!]

Der hypothetische Sechste Sinn - bezieht sich bei uns auf die Wahrnehmung des Übernatürlichen! Bei Tieren spricht man daher vom Sechsten bzw. sogar vom Siebten Sinn.

Wie können Wildtiere nahende Katastrophen ahnen und sich rechtzeitig in Sicherheit bringen? Wissen Tiere etwa mehr?

Die Wissenschaft ist diesem Phänomen, dem Unerklärlichen immer weiter auf der Spur - bisher noch ohne große Fortschritte.

Wildlebende Tiere scheinen folgende Naturkatastrophen rechtzeitig zu spüren:
Erdbeben, Seebeben, Flutwellen (Tsunamis), Wirbelstürme (Hurrikans), Vulkan-ausbrüche, Sturmfluten (Hochwasser), Lawinen, Dürre, Waldbrände usw.

Tiere können kommendes Unheil vorausahnen. Dem Menschen ist diese Tatsache seit der Antike bewußt. Haustiere (durch Domestikation) und Nutztiere, die in Stallungen und auf eingezäunten Wiesen und Feldern leben, haben wie die Menschen, wenig Möglichkeiten, einer plötzlichen Naturkatastrophe zu entgehen.

Was haben die Tiere für Fähigkeiten - von denen wir nichts wissen?

Die Wildtiere haben einen besonderen Instinkt, eine hohe Sensibilität, verbunden mit den psychischen Kräften der Telepathie, gewissen Vorahnungen, fühlbaren Wahrnehmungen, angeborenen Spürsinn und superschnelle Reaktionen. Die Vögel besitzen noch zusätzlich einen Magnetsinn (ein sogenannter biologischer Kompaß), der ihnen nicht nur navigatorische Fähigkeiten und genaue Positionsbestimmungen liefert, sondern wahrscheinlich auch eine ständige aktuelle "Wettervorhersage" ...
... die Tiere verlassen sich dabei nicht auf unsichtbare Mächte, Wahrscheinlichkeiten, Zufall oder nur dem Glück!

Die moderne Verhaltensforschung (Ethologie) hat inzwischen viele Verhaltensmuster und andere Dinge untersucht. Dabei wurde immer wieder auf vererbte und (neu) erworbene Verhaltensweisen hingewiesen.

Es bleibt trotzdem weiterhin ein großes ungelöstes Rätsel.

In einem etwas anderen Zusammenhang sprechen neueste wissenschaftliche Veröffentlichungen von einem besonderen "Magnetsinn der Zugvögel".
Die Zugvögel, zu denen auch unsere Enten mehr oder weniger gehören, können mit Hilfe von Lichtrezeptoren - das sind lichtempfindliche Moleküle in den Nervenzellen der Augen (Netzhaut, Retina) das Magnetfeld der Erde als visuelles Raster scannen bzw. erspüren und somit genau erkennen (Photorezeptor-Theorie). Die Vögel orientieren sich bei ihren Flügen und Wanderungen also nach den Magnetfeldern der Erde, richten sich nach Sonne, Mond und Sternen, können Landschaftsstrukturen voneinander unterscheiden und reagieren auf die ständige Rotation der Erdkugel. Eines der wichtigsten Navigations-Instrumente ist aber ihr angeborener Instinkt, den wir viel zu wenig kennen, verbunden mit den im Laufe des Lebens zusätzlich erworbenen Erfahrungen. Siehe auch: Flugkunst, Augen, Verhalten, Verbreitung.


Die 12 Sinne der Psychologie sind:
Gehörsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Gesichtssinn, Tastsinn, Bewegungssinn, Gleichgewichtssinn, Raumsinn, Sinn für das Gemeinempfinden, Schmerzsinn, Wärmesinn und Zeitsinn.

Die anthroposophische Menschenkunde nennt ebenfalls 12 unterschiedliche Sinne:
1. Tastsinn, 2. Lebenssinn, 3. Eigenbewegungssinn, 4. Gleichgewichtssinn, 5. Geruchssinn, 6. Geschmackssinn, 7. Sehsinn, 8. Wärmesinn, 9. Hörsinn, 10. Lautsinn, 11. Gedankensinn, 12. Ich-Sinn
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