ENTEN - DUCKS - STOCKENTEN - MALLARDS

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Kultur

Die Spuren der Wildenten (Stockenten) lassen sich geschichtlich fast 5000 Jahre zurückverfolgen. Dies haben zahlreiche Ausgrabungen und Funde in Ägypten inzwischen anhand von Hieroglyphen, Bildern und Texten mit Enten-Symbolen, eindeutig bewiesen.


Das Wandgemälde aus dem ägyptischen »Niltal« zeigt ein adliges Paar bei der Entenjagd. (ca. 1300 v. Chr.) Rechts daneben sehen wir ein Grabgemälde aus dem ägyptischen »Tal der Königinnen« mit einem sitzenden Schakal, umgeben von zahlreichen Hieroglyphen, unter anderem mit einer Ente. (ca. 1255 v. Chr.)


Wir finden Motive mit Enten in Tempeln in Vorderasien, in Form von Wand- und Grabgemälden in Ägypten und in Form von Plastiken und Vasen bereits in der griechischen Antike. Häufig können wir bei den relativ schlechten Abbildungen unsere Enten kaum noch von den Gänsen unterscheiden. Aufgrund der Funde können Experten Zeit und kulturelles Leben bestimmen.

Demnach entwickelten sich Wildenten-Farmen bereits vor ca. 3.5 tausend Jahren und reine Entenmast-Gehege vor ca. 2.5 tausend Jahren besonders in Süd- und Südost-Asien. Seitdem werden Enten als reine Haustiere gehalten (Domestikation).
Die bekannteste Hausenten-Rasse ist übrigens die weltberühmte Pekingente. Sie wurde zuerst in China gezüchtet und ist seit ca. 200 Jahren weltweit domestiziert.
Hausenten werden in verschiedenen Größen und Farben gezüchtet. Die Farbpalette reicht von schwarz bis weiß.


Diese Wandmalerei aus einem thebanisches Grab zeigt einen ägyptischen Garten mit einem Teich und Enten, Fischen und Pflanzen. Die Abbildung rechts ist ein vergrößerter Ausschnitt des Bildes mit den Enten im Teich. So könnte eines der »Sieben Weltwunder« ausgesehen haben? Vielleicht »Die Hängenden Gärten von Babylon«(?!)